meta name="robots" content="index,follow" PK76 Scalemodeling: P-51 B "Salem Representative" Accurate Miniatures 1/48 google-site-verification=yu1P51S0UHY0H83Y4vi3KiS4z4gOLgnJ8hVJCklpGw4

P-51 B "Salem Representative" Accurate Miniatures 1/48

OP-L

Ralph "Kidd" Hofer - Ein unbequemer Charakter



Sucht man im Internet nach Ralph "Kidd" Hofer findet man Beschreibungen wie rücksichtslos, undiszipliniert, impulsiv aber auch furchtlos, mutig und immer mit einer Portion Glück.
Sein relativ langes Haar passten genauso wenig zum militärischen Auftreten wie sein Lieblingskleidungsstück, einem Football Trikot mit der Aufschrift "Kidd".
Wäre Hofer bei den Marines gewesen, hätte er bestimmt seinem Platz bei den "schwarzen Schafen " von "Pappy" Boington gefunden.


Salem representative
Quelle: http://www.americanairmuseum.com


Hofer wurde am 22.06.1921 als Ralph K. Holbrook in Salem geboren. Salem liegt im Dent County des US-Bundesstaates Missouri. Mit knapp 4000 Einwohnern eine sehr überschaubare Kleinstadt. Sein Vater verstarb früh so dass Hofer den Nachnamen seines Stiefvaters an nahm. Schon in jungen Jahren erfolgte der Umzug nach Chicago. Er begann Football zu spielen und entdeckte seine Vorliebe für den Boxsport. 1940 gewann er das „Golden Gloves“-Turnier.


Eine bewegte Karriere


Während eines Ausfluges ins benachbarte Kanada im März 1941 meldete sich Ralph Hofer zum Dienst bei der Kanadischen Luftwaffe (RCAF). Der bis dahin an Luftfahrt gänzlich uninteressierte Hofer suchte ein neues Abenteuer.
Nach seinem Dienst bei der Royal Canadian Air Force wechselte Hofer im September 1943 zur 4th Fighter Group der US Army Air Force. 
Die ersten zwei Luftsiege erzielte Hofer in einer P-47. 


P-47
Quelle: http://www.americanairmuseum.com


Bald darauf bekam er seine P-51B mit der Seriennummer: 42-106924 zugewiesen. Die Kennung der Maschine lautete OP-L. Diese lies er mit einer einzigartigen Cartoon und dem Logo "Salem Representative" versehen.  


OP-L
Quelle: http://www.americanairmuseum.com/
Am 2. Juli 1944 beteiligten sich die 352. und 325. Fighter Groups an einem Angriff auf Budapest, Ungarn. Diese Angriffe wurden von Stützpunkten in Foggia, Italien, aus geflogen. In der Gegend von Budapest stießen sie auf eine große Gruppe von Messerschmitt Bf-109. Dabei gingen einige P-51 verloren oder wurden schwer beschädigt.  Nach diesen Kampfhandlungen verloren sich die Spuren von Hofer. Seine Maschine wurde später im Kroatischen Mostar gefunden. Wahrscheinlich wurde er von der Flugplatz Flak abgeschossen. Nach dem Krieg wurde Hofer in einem Massengrab am Jefferson Barracks National Cemetery in St. Louis, Missouri, begraben.


Die P-51B Mustang

Es zeigte sich sehr schnell das die Leistungen des Allison Motors der P-51A  nicht ausreichend waren. Besonders in großen Höhen hatte das 1.100 PS Starke Allison Aggregat seine Schwächen. Das Flugzeug konnte als Jäger nicht überzeugen und wurde als Aufklärer und Jagdbomber eingesetzt.

Durch den Einbau eines Packard Merlin V-1650 Motors konnten die Leistungen enorm gesteigert werden.  Das Flugzeug erreicht nun 700 km/h und hatte eine enorme Reichweite. Mit nun 1620 PS und 4 cal.50 Maschinengewehren war die P-51B ein gefährlicher Gegner für die deutsche Luftwaffe. Knapp 2000 Stück wurden von der P-51B hergestellt. Zum Einsatz kam sie bei der amerikanischen und britischen Luftwaffe.

Accurate miniatures

P-51B von Accurate Miniatures 3418


Der Bausatz stammt aus dem Jahre 1994. Trotz seines doch recht hohen Alters macht der Bausatz eine sehr gute Figur. Einzig die Teile für die Kabinenhauben sind recht dick geraten und nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ich habe meinem Modell einen neuen Sitz aus dem Zubehör-Markt gegönnt.

Beim Zusammenbau ist bei der Montage der Flügel Vorsicht geboten. Hier wird man kaum ohne Spachtelmasse auskommen. Das Konkurrenzprodukt aus Japan ist einfacher zu bauen. Ansonsten ist der Bau unkompliziert. Aus der Schachtel heraus erhält man ein ansprechend detailliertes Modell so das ich auf weiteres Zubehör verzichtet habe.
Maßstab 1/48

Bemalung mit Auqa Color und Ölfarben


Lackiert wurde das Modell mit Farben aus dem Haus Revell. Die Farben der Aqua Color Reihe eignen sich meiner Meinung nach hervorragend hierfür.
Zum Einstz kamen Nr.99 Aluminium und Nr. 46 Nato-Olive. Das NATO-Olive entspricht sehr gut dem damaligen Olivedrab der US Streitkräfte. 
Maskiert habe ich mit Tape aus dem Hause Tamiya. 

Nach der Grundanstrich habe ich die mit Ölfarben Gebrauchsspuren am Modell angebracht. Bei Ölfarben ist es wichtig den Anteil vom Öl in den Farben zu reduzieren. Dadurch erhält man ein mattes Finish und beugt einem "speckigen" Aussehen vor. Trägt man die Farben 24h vor Gebrauch auf einem Stück Pappe auf, saugt die Pappe das überflüssige Öl heraus.
Salem Representative

Die Decals sind eine Mischung aus Lifelike, Printscale und aus dem Bausatz. Besonders die Aufkleber von Lifelike haben sich als schwierig herausgestellt.

Abschließend habe ich mit einem Schwamm und einem sehr feinen Pinsel Farbabplatzer angebracht. Ich wollte eine abgeflogene, aber nicht verranzte Maschine darstellen. Das Modell sollte den harten Alltag der Einsatzmaschinen widerspiegeln.

Ralph Hofer

Fazit


Trotz seines hohen Alters macht der Bausatz immer noch Spaß. Trotz einiger Tücken beim kann ich den Baustz empfehlen. Allerdings sollte man schon ein bischen Erfahrung im Plastikmodellbau gesammelt haben.

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Viele Grüße
Peter


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