meta name="robots" content="index,follow" PK76 Scalemodeling: P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 3 google-site-verification=yu1P51S0UHY0H83Y4vi3KiS4z4gOLgnJ8hVJCklpGw4

P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 3



Müdigkeit tötet!

Wir alle kennen diese Aussage aus dem Straßenverkehr. Beispiele dafür lesen wir viel zu oft in der Zeitung. Es gibt aber auch Müdigkeit im Modellbau. Wir alle haben das schon mal erlebt. Nicht umsonst haben 99% der Modellbauer ein "Regal der Schande". Projekte von denen wir Müde geworden sind warten dort auf Vollendung.

Viele kleine Schritte bei denen man vermeintlich keinen Fortschritt sieht, können Müde machen. das ist dann der Moment in dem ich mich gerne Baugruppen mit großen Teilen widme. Oft sind das nur wenige Teile. Jedoch hat man hat man das Gefühl, jetzt habe ich wirklich was geschafft. Balsam für müde Bastler ;)

Was ist euer Weg? Zieht den Bau von Anfang bis Ende durch?

Die Tragflächen 


Hier zeigt die gute Dame nun wie groß Sie ist. Mit einer Spannweite gut 42cm hast das Modell beachtliche Ausmaße und wird in jeder Vitrine die Blicke auf sich ziehen.

P-61A Great Wall hobby GWH


Als ich vor Jahren von meiner Frau in Richtung eines Tedi Marktes gedrängt wurde ahnte ich nur Schlimmes. Waren in der Auslage fast ausschließlich "überlebenwichtige" Dekorartikel und sonstiger Krimskrams zu sehen. Als wir den Laden betraten sah ich meine Befürchtungen bestätigt. Nach einiger Zeit des Zwangsstöbern fand ich dann noch Sachen von Interesse. Fast alle Klemmen und Klammern welche ich beim Verkleben von Teilen verwende stammen aus diesen Laden. Der Sekundenkleber ist ebenfalls brauchbar und die Sortierkästen eine fast unentbehrliche Hilfe. Im Nachhinein bin ich meiner Frau dankbar und gehe das Thema shoppen nun etwas anders an. Im Endeffekt ist es fast egal ob man die Klemmen im Billigmarkt und Frau kauft oder teuer im Modellbauzubehör. Modellbauzubehör hat nur den Vorteil das man schöne Logos drauf hat ;)

Auf die richtige Verteilung kommt es an - Gewicht im Modell


Es gibt,  glaube ich, nichts nervigeres.... Das Modell ist fertig, man ist unglaublich stolz darauf.
Alles ist perfekt. Bis zu dem Zeitpunkt das Fahrwerk montiert ist und das Modell endlich auf seinen Rädern stehen darf. Das Heck neigt sich Richtung Boden und das Bugrad ist in der Luft. Der "Tailsitter" hat wieder zu geschlagen! Es ist  wichtig von Anfang an zu planen wo ihr euer Gewicht einbringen werdet.

P-61A Great Wall hobby GWH


Jedes Modell hat einen Punkt wo es sich nach vorne neigt. Der Rote Pfeil auf dem Bild zeigt den Punkt an der P-61. Das Rote Dreieck zeigt euch an wieviel Gewicht ihr braucht. Je weiter hinten ihr das Gewicht platziert, desto mehr Gewicht wird benötigt.
Obwohl in der Anleitung vermerkt liegt dem Modell kein Gewicht bei. Wir müssen als selber das nötige Gewicht bestimmen. In der Bugnase konnte ich bereits 5g unterbringen. Der Rest soll nun hinter den Motoren versteckt werden. Das ist sehr weit hinten, deswegen benötigen wir mehr Gewicht als üblich.

P-61A Great Wall hobby GWH

Alle Rumpfteile wurden provisorisch zusammen gebaut. Ich habe nun an den vorgesehen Bereichen jeweils 15g Gewicht eingebracht. Insgesamt waren es nun 35g im vorderen Bereich. Ein Lineal diente mir als "Kipp-Punkt". Das Modell wurde auf der Höhe des Hauptfahrwerks auf das Lineal gelegt. Das Flugzeugheck neigt sich nach unten. Zu wenig! Der zweite Versuch waren nun 10g mehr.
Mit 45g im Modell kippte es in die gewünschte Richtung.
Wie ich das Gewicht im Modell fixiere, zeige ich im nächsten Teil.


Realistische Kratzer leicht gemacht



Ich will eine Einsatzmaschine darstellen. Bei diesen sind Kratzer und andere Blessuren am Lack normal und beleben das Modell. Ich habe hier zwei Methoden angewendet.

Abdecken mit Flüssigmaske


Wer den ersten Teil aufmerksam gelesen hat weiß das ich kein Freund von Flüssigmasken aus dem Zubehörmarkt bin. Meiner Meinung nach überteuert und oft nicht gut. Hier kam wieder die erwähnte Latexmilch aus dem Baumarkt zum Einsatz. Nach einer Schicht Aluminium Revell 99 habe ich mit einem Zahnstocher die Latexmilch auf getragen. Sobald diese getrocknet war folgte die Lackierung in den eigentlichen Farben. Erster Farbauftrag erfolgt mit Teerschwarz. Stellen die bereits verwittert sind habe ich mit Revells Panzergrau bemalt. Zu guter letzt wurden die Ränder der Panels mit Schwarz 08 lackiert. Reines Schwarz 08 ist zu dunkel und wirkt leicht Spielzeughaft.
Nach ausreichender Trocknungszeit habe ich mit einem Borstenpinsel die Latexmilch entfernt. Ergebnis sind realistische, große Farbabplatzer.

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Die Schwammtechnik


Geht es darum kleine, dezente Gebrauchsspuren darzustellen verwende ich sehr oft die Schwammtechnik. Wie der Name schon sagt benötigen wir einen kleines Stück Schwamm. Ich verwende dafür ein Stück von einen Haushaltsschwamm. Mit diesem nimmt man etwas Farbe auf und tupft damit auf die Stellen wo die Kratzer sein sollen. Es empfiehlt sich vorher mit einem Tuch die Farbmenge zu reduzieren. Lieber zweimal tupfen als einmal zu viel Farbe auf dem Modell!
Die Technik ist einfach und der Effekt am Modell ist sehr überzeugend. 

Die Triebwerke


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Beide Antriebseinheiten wurden bereits jetzt vollendet. An ihnen ist die Zukünftige Farbgebung schon ersichtlich. Die finale Alterung werde ich erst mit dem Rest der Maschine machen. Dadurch erhalte ich ein einheitliches Bild.


Zu guter Letzt


Die Ausbildung von Besatzungen erfolgte bei den US-Streitkräften schon früh über Lehrfilme.
Dieser zeigt die Besatzung von P-61 bei der Startvorbereitung. Nicht nur in Bezug auf die Widow interessant, zeigt der Film doch allgemein übliche Vorgehensweisen.

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