meta name="robots" content="index,follow" PK76 Scalemodeling: P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 5 google-site-verification=yu1P51S0UHY0H83Y4vi3KiS4z4gOLgnJ8hVJCklpGw4

P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 5

Paint it Black

Paint it Black! Ein Klassiker der Rolling Stones war der perfekte Soundtrack für die nächsten Schritte an der P-61.Wer möchte kann dem Link folgen und die Lautsprecher aufdrehen!


Molotow für die Landescheinwerfer


GWH P-61 1/48
Es gibt immer für alles ein erstes Mal. Diesmal habe ich zum ersten Mal "Liquid Chrom" von Molotow genutzt. Gelesen habe ich davon schon des öfteren. Jedoch meist keine weitere Beachtung geschenkt. Vor kurzem hatten wir einen Stammtisch. André zeigte uns den Stift von Molotw. Anders als ich hatte er ihn sich gekauft. Ein großes "Danke Schön" an André das ich ihn testen durfte. Zuerst war die Skepsis groß doch das Ergebnis spricht für sich. Ich kann diese "Stifte" empfehlen und werde sie wieder verwenden.
Die Landescheinwerfer unter den Tragflächen sind sehr schön dargestellt. Ich habe die Reflektoren mit den Chromstift (Stärke 1mm) bemalt. Nach dem Trocknen habe ich das Scheinwerferglas mit glänzenden Klarlack eingeklebt. Das Ergebnis ist sehr überzeugend.

Fertig zum Lackieren

Nach nun gut 12 Wochen ist das Modell nun fertig zum Lackieren. Es gilt nun Bereiche zu schützen welche nicht von Farbe bedeckt werden sollen.

Great Wall Hobby P-61Virgin Widow

Die Ränder der Fahrwerkschächte habe ich mit Tapestreifen abgedeckt. Mit Schaumstoff von einer Verpackung habe ich den Innenbereich der Schächte abgedeckt. Beim Bugfahrwerkschacht habe ich nur mit Tappe gearbeitet. Man sollte sich hier Zeit lassen und wirklich gründlich Arbeiten. Ich finde nichts ärgerlicher als Arbeiten doppelt zu machen. Das wäre der Fall wenn ich unsauber abdecke und die Lackierung der Fahrwerkschächte neu machen müsste.
Für die Scheinwerfer in den Tragflächen habe ich mit einem runden Stanzeisen passende Tapestücke erstellt. Diese Stanzeisen gibt es in vielen Größen für kleines Geld. Ich habe meine bei Ebay gekauft.


Die Witwe wird schwarz

Um  den Flugzeugen in Nachteinsatz einen möglichst perfekten Anstrich zu geben wurden in den USA 1943 Versuche mit schwarzen Anstrichen durchgeführt. Im Oktober 1943 wurde der Bericht des National Defence Comitee veröffentlicht. Verglichen wurden matte und glänzende schwarze Farben.
Flugzeuge mit matten Schwarzanstrich waren durchgängig in den Lichtkegeln der Scheinwerfer sichtbar. Das Flugzeug mit dem glänzenden Anstrich war nur zu 25% derTeststrecke zu sehen. Am Ende der Tests wurden die Spezifikationen unter ANA 622 Jet Black zusammen gefasst.

Es gab diese Farbe auf Lackquer und Enamel Basis. Dies ist die Ursache für die oft unterschiedlichen Erscheinungsbilder. Vom Hochglanz-Finish bis zum verranzten Arbeitspferd ist eigentlich alles möglich. Wurden die Farben ohne Grundierung auf das blanke Metall aufgetragen verhielten diese sich unterschiedlich.

Great Wall Hobby P-61Virgin Widow

Es ist das erste mal das ich ein komplett schwarzes Flugzeug bemale. Begonnen habe ich mit Interior Green auf den Streben der Glasteilen. Sind die  Masken entfernt sind die Streben der Kanzel innen "grün" obwohl von außen lackiert. Danach folgte für das ganze Flugzeug eine "Grundierung" in Revell Aluminium.  Ich will ein "Arbeitspferd" darstellen. Ein Maschine die schon einige Schlachten gefochten hat. Maschinen im Pacific Theater of Operations zeigten schon nach nur kurzer Zeit eine verschließene Lackierung. Sandige Landebahnen und Flugplätze waren eine Tortur für die Lackierungen der Flugzeuge. Um große Abplatzer der Farbe zu erreichen habe ich verschieden große "Kleckse" Latexmilch aufgebracht. Nach dem diese getrocknet war bekam das Modell einen Überzug aus Revell Aqua "Teerschwarz". Teerschwarz ist nicht so dunkel wie reines schwarz. Reines Schwarz (Revell Aqua 08) wäre zu dunkel und würde spielzeughaft wirken. Die Mitte der Panels wurde mit Panzergrau lackiert. Das gibt ein ausgeblichenes Erscheinungsbild. Um diesem Fleckenteppich einheitlicher erscheinen zu lassen bekam die Witwe einen nicht deckenden Überzug aus Revell Schwarz 08. Zum Schutz und als Basis für die Decals habe ich einen Schicht klaren Glanzlack aufgetragen. Zu beachten ist das alle Lackschichten gut durchtrocknen.

Im Anschluss an die Lackierung habe ich die Decals aufgebracht. Diese ließen sich hervorragend verarbeiten. Wie bereits bei den Cockpit Decals habe ich auch hier wieder auf  Mr. Setter und Mr. Softer aus dem Hause Gunze zurück gegriffen. Der Preis für die Produkte mag erst mal hoch erscheinen, doch die sie erleichtern das Aufbringen der Decals sehr.


Erste Gebrauchsspuren


Great Wall Hobby P-61 Virgin Widow

Nach dem alles gut durch getrocknet war habe ich die Latex-Kleckse entfernt. Man erhält realistische, große Lackablatzer. Das würde natürlich mit ähnlichen Flüssigmasken genauso funktionieren. Ist ein Decal über dem Latex ist das kein Problem. Es wird genauso mit entfernt wie die Lackschicht. Um noch mehr "Gebrauch" zu erzeugen habe ich mit feinem Schmirgelpapier die oberen Lackschichten teilweise abgetragen.
Für die weiteren Arbeitschritte wurde das Modell mit klarem Mattlack versiegelt.

Flying the P-61 "Black Widow" Teil 2

Hab ich schon mal Erwähnt das ich die Original Filmaufnahmen mag?
Hier ist ein weiteres, sehenswertes, P-61 Video aus YouTube.


Quelle: YouTube.de

Was bisher geschah:
P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 1
P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 2
P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 3
P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 4
P-61A Black Widow "The Virgin Widow" Great Wall Hobby 1/48 Teil 6

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Viele Grüße

 Peter

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