Gewichte im Modell

Auf die richtige Verteilung kommt es an - Gewicht im Modell

Es gibt, glaube ich, nichts nervigeres.... Das Modell ist fertig, man ist unglaublich stolz darauf. Alles ist perfekt. Bis zu dem Zeitpunkt das Fahrwerk montiert ist und das Modell endlich auf seinen Rädern stehen darf. Das Heck neigt sich Richtung Boden und das Bugrad ist in der Luft. Der "Tailsitter" hat wieder zu geschlagen! Es ist wichtig von Anfang an zu planen wo ihr euer Gewicht einbringen werdet.

Jedes Modell hat einen Punkt wo es sich nach vorne neigt. Der Rote Pfeil auf dem Bild zeigt den Punkt an der P-61. Das Rote Dreieck zeigt euch an wieviel Gewicht ihr braucht. Je weiter hinten ihr das Gewicht platziert, desto mehr Gewicht wird benötigt.

Obwohl in der Anleitung vermerkt liegt dem Modell kein Gewicht bei. Wir müssen als selber das nötige Gewicht bestimmen. In der Bugnase konnte ich bereits 5g unterbringen. Der Rest soll nun hinter den Motoren versteckt werden. Das ist sehr weit hinten, deswegen benötigen wir mehr Gewicht als üblich.

Alle Rumpfteile wurden provisorisch zusammen gebaut. Ich habe nun an den vorgesehen Bereichen jeweils 15g Gewicht eingebracht. Insgesamt waren es nun 35g im vorderen Bereich. Ein Lineal diente mir als "Kipp-Punkt". Das Modell wurde auf der Höhe des Hauptfahrwerks auf das Lineal gelegt. Das Flugzeugheck neigt sich nach unten. Zu wenig! Der zweite Versuch waren nun 10g mehr. Mit 45g im Modell kippte es in die gewünschte Richtung. Jetzt müssen wir das Gewicht im Modell befestigen. Ich habe mich für einen Hohlraum direkt hinter den Motoren entschieden. Als Gewicht nahm ich diesmal 6-Kant Muttern. Andere Gegenstände aus Metall hatten es auch getan. Mit einer Küchenwaage lässt sich das Gewicht genau bestimmen. Das Gewicht sollte genau bemessen sein. Das Plastikfahrwerk unserer Flugzeug Modell trägt nicht all zu viel. Jedes zusätzliche Gramm könnte fatale Folgen haben.

Sobald das Gewicht abgewogen ist wird es im Modell platziert. Um ein "Umherwackeln" und "scheppern" zu vermeiden habe ich Latexmilch auf die Muttern laufen lassen. Mit Hilfe einer Pipette geht das recht einfach und schnell. Um ein leichteres befüllen und entleeren der Pipette zu ermöglichen habe ich sie mit einer Schere abgeschnitten. Alternativ könnte auch Weißleim verwendet werden.

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Viele Grüße

Peter